Seit bereits zwei Jahren vertreint das Unternehmen LAserworld den CS-1000RGB und den CS-1000RGB SE - und die Nachfrage speziell im deutschen Markt ist nicht unerheblich. Nachdem im Juni 2013 nochmals die Preise für die CS Geräte und auch die anderen Systeme im Portfolio deutlich gefallen sind, werden die Produkte noch attraktiver für den doch sehr preissensitiven Veranstaltungstechnik-Markt.
Seit Ende 2012 ist nun auch das Schwesterprodukt, der CS-1000RGB 3D verfügbar, der nun zusätzlich über vorschaltbare Glaseffekte verfügt - ähnlich wie bei einer optischen Bank.
In diesem preissegment sind nun natürlich keine extremen Lösungen für den professionellen Einsatz zu erwarten, aber für kleine bis mittlere Clubs sind sowohl CS-1000RGB als auch CS-1000RGB 3D gut geeignet.
Beim CS-1000RGB SE sind zusätzlich noch andere Scanner verbaut (Xscan) was zu einer deutlich verbesserten Grafikleistung führt. Die Systeme können mit dem Xscan dann Logos noch besser darstellen udn Lauftexte sind mit mehr darstellbaren Buchstaben möglich.

Als Ansteuerungssoftware für den CS-1000RGB ist Phoenix LIVE eine gute Wahl: Es ist einfach und intuitiv bedienbar, verfügt aber über einen sehr professionellen Funktionsumfang.
Natürlich kann der CS-1000RGB auch über DMX512, im Auto- oder im Soundmodus betrieben werden. Allerdings ist eine komplett individuelle Gestaltung der Ausgabe dann nicht möglich.

DMX Fans ist daher zu empfehlen nicht den CS-1000RGB sondern die Lasersoftware über DMX fernzusteuern.

Club Laser

Lasershows sind ein echtes Highlight in Diskotheken, auf Großveranstaltungen und Konzerten. Daher kommen immer öfters so genannte Club Laser in den Einsatz. Es gibt verschiedene Methoden den Club Laser in die Attraktion einzubinden, egal ob in Form von Regenbogeneffekten oder als zielgerichtete Unterstützung der Akts. Die Möglichkeiten sind fast unbegrenzt nutzbar. Entweder kauft man sich ein fertiges Club Laser System oder mietet es und lässt es von fachkundigen Personal gleich installieren. Es gibt verschiedene Lasershows, daher wird meist zwischen Beam- oder Projektionsshow unterschieden. Wer Animationen oder Bilder auf eine Leinwand produzieren will, der entscheidet sich für eine Lasershow, doch diese sind als Club Laser weniger geeignet, besser wäre da die Wahl einer Beamshow. Bei dieser Art, werden die eingesetzten Laserstrahlen in den Raum projiziert, dadurch sehen die Betrachter, Linien oder flächige Muster, welche sich räumlich ausdehnen. Auch eine Mischung aus beiden kann verwendet werden, diese Methode heißt Waterscreen. Viele Club Laser erzeugen ihre Lasereffekte synchron zur laufenden Musik und schalten sich automatisch ab, wenn keine Beats mehr hörbar sind. Einen guten und einfachen Einstieg in den Umgang mit Club Lasern sind computergesteuerte Laser Systeme. Diese zeichnen sich auch für Laien, durch sehr unkompliziertes und leichtes Bedienen aus. Die Angebote reichen von Geräte mit einfachen Welleneffekte über sehr schnelle Strahlen und Effekte bis hin zu verschiedene Grafiken. Es können verschiedene Laserquellen bei Lasershows eingesetzt werden. Meistens sind es Diodenlaser, DPSS-Laser oder OPSL LAser. Der Leistungbereich liegt bei wenigen mW und reicht bis ca. 600W. Bei Club Laser Shows werden oft mehrere Laser-Systeme kombiniert eingesetzt.

Bei Outdoorshows sollten qualitativ hochwertige Laser verwendet werden, beispielweise von RTI, da diese sehr gute Strahldaten besitzen und viel anspruchsvoller eingesetzt werden können. Es sollte immer auf eine gute Sicherheitsabschaltung geachtet werden, damit die Laserstrahlen schnell außer Betrieb genommen werden können, wenn ein Problem auftritt. Fehler können zum Beispiel ein Ausfall des Galvanometer oder des Verstärkers sein. Da Laserstrahlen schädlich für die Augen sind, müssen die allgemeinen Sicherheitsvorschriften eingehalten werden. Manche Intsallationen müssen, wenn die zuständige Behörde dies fordert, von einem Sachverständigen abgenommen werden. Zudem sollte man beim Aufbau und der Installation unbedingt Maßnahmen ergriffen werden um die Augen zu schützen. Zumindest sollte die Leistung gesenkt werden, um sicher arbeiten zu können. Am sichersten ist es, einen professionellen Laserspezialisten zu engagieren, um mit ihm zusammen die Bühne aufzubauen und die Szenen auszuwählen. Von ihm erhalten sie auch eine umfangreiche Sicherheitsunterweisung. Desweiteren kann er, auf Wunsch, auch weitere Effekte mit einbinden, wie zum Beispiel Wasser- und Pyroeffekte oder Nebel. Er wird dann alle Programmgerungen vornehmen und die Lasershow umsetzen. Lassen Sie sich doch einfach mal durch die verschiedenen Club Laser Systeme inspieren und machen Sie Ihr Event zum Highlight für ihre Besucher.

Effektlaser - viel Licht, viel Show für die Tanzfläche


Licht, in welcher Form auch immer, berührt die Menschen mehr oder weniger emotional. Es kommt auf die Art und Intensität des Lichtes an, welche Emotionen und in welcher Stärke Emotionen geweckt werden.
Eine Kerze lässt uns eher träumen und romantische Gefühle empfinden, ähnlich wie bei einem Lagerfeuer. Eine weiße Neon- oder LED-Beleuchtung berührt kaum emotional, weshalb solche Beleuchtungen mit Vorliebe in Büros eingesetzt werden.

Lasershows und Lasereffekte sollen, nein sie müssen emotional berühren. Sie sind ein Mittel um bestimmte Emotionen anzusprechen und damit die Gäste, zum Beispiel in der Discothek, zum Tanzen zu animieren.
Eine gute Lasershow in einer Discothek ist nicht nur ein Spektakel für die Augen. Kombiniert mit einer abgestimmten Grundbeleuchtung, dem nötigen Ambiente im Lokal selbst und eventuell noch der Zugabe spezieller Gerüche über die Lüfteranlage, sorgt das Gesamtkonzept für durstige Gäste und damit für die erforderlichen Umsätze. Folglich macht sich die Anschaffung eines Effektlasers, richtig eingesetzt, recht schnell bezahlt.

Bei der Auswahl des oder der richtigen Effektlaser sollte immer der Rat einer fachkundigen Person eingeholt werden. Es ist eine eigene <i>"Wissenschaft"</i> den wirklich passenden Laser für ein Objekt zu finden, das Farbspektrum auszuwählen und den/die Laser an der richtigen Stelle zu installieren.
Soll ein solcher Effektlaser zur Unterhaltung der Gäste dienen und Umsätze generieren, dann ist es nicht damit getan irgendeinen Laser möglichst preiswert irgendwo zu kaufen und an die decke zu schrauben. Eine solche laienmäßige Installation kann schnell nach hinten losgehen.
Wird ein, für die Lokalität falscher Laser eingekauft oder ein Effektlaser falsch installiert, kann er die Atmosphäre im Raum negativ beeinflussen, so dass sich die Gäste nicht wohl fühlen.

Die moderne Lasertechnik macht inzwischen sehr vieles möglich. Je nach Raumgröße können die tollsten Effekte projiziert werden.
Von einfachen Lichtstrahlen bis hin zu Figuren, die einem Hologramm sehr nahe kommen reicht die Palette. In großen Räumen können solche Laser auch in Verbindung mit poliertem Stahl, Glas, Wasser oder Feuer eingesetzt werden. Eine gleichmäßig ruhig fließende Wand aus Wasser, in Szene gesetzt mittels eines Effektlasers, löst beim Betrachter zum Teil heftige Emotionen aus.
Auch ein Feuer, beispielsweise als Flammenwand oder als Flammensäule kann durch Laser zu besonderer Geltung gebracht werden.
Für diejenigen, die auf gigantische Megaeffekte stehen, bringen die Spezialisten auch verschiedene Elemente zusammen. So installieren echte Profis einen Satz Effektlaser so, dass er eine Fontäne von innen zu einer leuchtenden Wassersäule werden lässt, kombinieren dies mit einer Feuersäule, die mittels Laser verschieden eingefärbt wird. Dazu lassen sie Teile einer Feuersäule durch Glas abdecken, um durch Prismaeffekte und die geänderte Lichtbrechung auch die Ränder einer Flamme zu erreichen. Als Krönung wird solch eine Lasershow von der Decke über eine hochglanz polierte Metallplatte reflektiert und über einen eigenen Effektlaser noch einmal aufgepeppt.
Wird eine so installierte Effektshow mit der Musikanlage kombiniert, wird der staunende Betrachter so mit Emotionen überhäuft, dass er nach einer Wiederholung dieses visuellen Erlebnisses geradezu süchtig werden kann.

Auch für kleinere Clubs und Bars werden passende Laserkonzepte angeboten.
Bei den Geräten werden inzwischen fast ausschließlich Laserdioden der neuesten Generation eingesetzt. Die Unterschiede zwischen Club-Lasern, Discolasern und Party-Lasern liegt im Prinzip nur in der Leistungsstärke und in den verarbeiteten Bauteilen. Bei einem Party-Laser werden beispielsweise nicht ganz so starke Lüftermotoren zu Kühlung eingesetzt. Einige Party-Laser kommen sogar ohne aktive Kühlung aus. Sie verfügen dann über Kühlbleche.
Die Anzahl der Muster, die ein Laser produzieren kann ist zum Teil riesig. Ein einfaches Einstiegsmodell kann schon 50 verschiedene Muster ausstrahlen, kann manuell angesteuert werden oder die eingebaute Automatik übernimmt die Steuerung. Die Laser sind programmierbar und für kleinere und mittlere Räume ausgerichtet.
Je größer die Geräte, desto höher wird gewöhnlich die Leistung des Scanners. Bei sehr guten Clublasern und den großen Discovarianten sind so schnellste Wechsel möglich.
Bei allen gängigen modernen Effektlasern hat der Einsatz von Laserdioden für eine erhebliche Einsparung an Energie beigetragen. So bestückt kommen moderne Showlaser oft mit weniger als 200W Leistungsaufnahme aus.     

Disko Laser


Showlaser zählen aufgrund ihrer Steuer- und Regelbarkeit zu den intelligenten Lichtgeräten und stellen eine besondere Form der Lichttechnik dar. Sie sind aufgrund der erzielbaren Lichteffekte, ihrer vielfältigen Einsatzmöglichkeiten - sowohl indoor als auch outdoor - sowie ihrer einfachen Installation und Handhabung bei Veranstaltungen sehr beliebt.

Anwendungsgebiete und Einsatzbereiche
Showlaser werden im Show- und Entertainmentbereich in Diskotheken (Disko Laser), auf Partys (Party Laser), bei Pop- und Rockkonzerten oder Multimedia-Veranstaltungen eingesetzt. Als Sky Laser in den Nachthimmel gerichtet, machen sie gezielt auf sich aufmerksam, ein bestimmter Veranstaltungsort ist somit leicht zu finden, denn durch die Bündelung des Laserstrahls sowie der ähnlichen Wellenlänge des ausgestrahlten Lichts sind Sky Laser bis in eine Entfernung von 25 Kilometern wahrnehmbar. Aufgrund der zahlreichen Spezialeffekte ist der Einsatz von Showlasern auch im künstlerischen Bereich möglich. Mittels spezieller Effektgitter sowie bestimmter Spiegelstrukturen können Laserstrahlen gestreut und vervielfältigt werden, was die Darstellung von geometrischen Objekten, Strahlengeschossen oder Sternformationen ermöglicht, auch stroboskopische Effekte können auf diese Weise erzielt werden. Durch den Einsatz einer Nebelmaschine lässt sich die optische Wirkung weiter steigern, im Rahmen einer Projektions- bzw. Beamshow können auch bewegliche Figuren (Animationen) auf einen Hintergrund projiziert werden. In Verbindung mit ansprechender Musik ist es somit möglich, per Laser eine individuelle Choreographie zu schaffen. In einem Showroom kann nun die komplette Laser-Produktion vorab präsentiert werden, sodass sich der Besucher ein Bild von den einzigartigen Möglichkeiten machen kann.  
Schließlich sei noch der Einsatz von Lasergeräten in Marketing und Werbung erwähnt. Auch hier sind die Einsatzmöglichkeiten vor allem bei einer Außenpräsentation vielfältig, denn durch die unbegrenzte Länge des Laserstrahls kann die Abstrahlung eines Werbeslogans oder Firmenlogos auch auf Gebäuden, Berghängen oder Wasserfällen erfolgen. Bereits mit Disko Lasern lässt sich im urbanen Bereich eine geeignete Wirkung erzielen, etwa auf Bürgersteigen oder Hauswänden.

Technische Klassifizierung
Gemäß den internationalen Sicherheitsbestimmungen für Lasergeräte werden diese nach ihrer Lichtleistung verschiedenen Leistungsklassen zugeordnet.  In Klasse II befinden sich jene Geräte bis 1 Milliwatt (mW) Lichtleistung, dazu zählen kleine Party Laser, Laserpointer sowie Ziel- und Richtlaser für die Landvermessung. Klasse III beinhaltet Geräte bis 5 mW Leistung (Disko Laser) während Showlaser der Klasse IV (über 5 mW) meist bei Großveranstaltungen Verwendung finden. 

Bedienung und Sicherheitshinweise
Bei sachgemäßer Handhabung gelten Lasergeräte als für Mensch und Umwelt vollkommen ungefährlich. Bei der Verwendung von Videokameras oder Fotoapparaten ist allerdings auf eine ausreichende Distanz zum Laserstrahl zu achten, da sonst das Objektiv der Kamera durch den Laserstrahl beschädigt werden kann. Dies gilt sowohl für den Lasereinsatz in Diskotheken oder auf Partys (Disko Laser, Party Laser), als auch bei größeren Lasershows.  
Um ein optimales Ergebnis zu erzielen, ist auf die richtige Entfernung zwischen Laserprojektor und Projektionsfläche zu achten. Für deren Ermittlung gibt es jedoch keine allgemeingültigen Richtlinien, da diese von zahlreichen Faktoren, wie etwa Scangeschwindigkeit, Anzahl der Lichtpunkte, Art und Umfang der eingescannten Muster, Divergenz des Laserstrahls, sowie der Ausgangsleistung des Laserprojektors abhängig ist.

Gesetzliche Bestimmungen
Der in den internationalen “Sicherheitsbestimmungen für Lasergeräte Teil 1” (IEC 60825-1) vorgeschriebene MZB-Wert darf nicht überschritten werden. Als MZB (maximal zulässige Bestrahlung) wird die größtmögliche, für Menschen unter normalen Bedingungen unbedenkliche Strahlenbelastung durch Laserstrahlen in einem bestimmten Gebiet bezeichnet. Generell entsprechen Laserprojektoren der Klasse II (bis max.1mW) diesem Grenzwert. Da jedoch die höchste verfügbare Strahlenausgangsleistung des verwendeten Laserprojektors lediglich einen indirekten Einfluss auf die Höhe des bei einer Laserpräsentation entstehenden MZB-Wertes hat, ist es – abhängig von Umfang und Dauer der Laserprojektion, den äußeren Bedingungen sowie den Einstellungen des Laserprojektors – auch mit Projektoren der Klassen III  (Disko Laser) und IV absolut möglich, diesen MZB-Wert für die Dauer einer Veranstaltung einzuhalten.
Eine Genehmigung durch den TÜV ist für den Betrieb von Showlasern grundsätzlich nicht erforderlich.